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Gymnasium Verl

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Lebenselixier Wasser: UNESCO-Schülerfachtagung in Essen

 

Vom Montag, den 10.07.2017, bis zum Mittwoch, den 12.07.2017, hat unsere Schule im Rahmen der UNESCO-Projektarbeit an einer Fachtagung der Emscher-Genossenschaft in Essen teilgenommen. Durch diese Genossenschaft wurden schon mehrere künstliche Anlegungen von Gewässern gefördert, wie zum Beispiel vom Niederfeldsee oder Läppkes Mühlenbach. Weiterhin setzt sich die Emscher-Genossenschaft auch für die Optimierung des Wasserkreislaufes ein, indem zum Beispiel mehr Grünflächen als Versickerungsflächen angelegt werden.

Wir, zehn Schülerinnen aus der EF, sind zusammen mit Herrn Krüger nach Essen gefahren und haben unsere Erfahrungen hier zusammengefasst.

Aufgeteilt auf die fünf angebotenen Workshops haben wir mit SchülerInnen von sieben anderen UNESCO-Schulen aus NRW zusammen am Thema Wasserökologie und blaue Infrastrukturen (insbesondere die Emscher Flussgebiete) gearbeitet.

 

 

An den folgenden Workshops haben wir in Essen teilgenommen:

 

In Workshop 1 haben wir uns mit dem Wandel von „Läppkes Mühlenbach“ und einer entsprechenden Fotostrecke beschäftigt.

Hierzu haben wir uns zu Beginn mit der Bildkomposition auseinandergesetzt. Unser Projektleiter zeigte uns den Weg bis zum perfekten Foto und veranschaulichte dies durch das Zeigen seiner eigenen Bilder.

Am zweiten Tag haben wir uns genauer mit der Geschichte des Mühlenbachs beschäftigt. Dazu sind wir zu verschiedenen Punkten des Baches gegangen und wurden dabei von einem Mitarbeiter der Emscher-Genossenschaft begleitet, der für die Renaturierung des ehemaligen Abfallflusses zuständig ist. Die verschiedenen Stadien der Renaturierung dokumentierten wir mit Fotos und versuchten dabei, das Gelernte anzuwenden. Am letzten Tag haben wir uns die am Vortag geschossenen Fotos gemeinsam angesehen und besprochen, um die schönsten herauszusuchen und den anderen zu präsentieren.

 

In Workshop 2, der Schreibwerkstatt, haben wir uns mit dem Niederfeldsee und seiner Umgebung sowie mit den Menschen dort auseinandergesetzt. In den Workshoptagen bekamen wir durch Experten Informationen über die Planung und den Bau des Sees, die neu gebauten Häuser, die Bedeutung des Wassers in der Stadt und über die Aktionen bzw. Arbeit der Emschergenossenschaft. In unserem Workshop haben wir diese Informationen anschließend mithilfe unseres Projektleiters in journalistische und fiktionale Texte miteingebracht.

 

In Workshop 3, dem Seeabenteuer, sind wir hauptsächlich mit Fahrrädern am Baldeney-See entlanggefahren. Wir sind dabei mit verschiedenen Teilen der Stadt Essen in Kontakt gekommen. Wir haben zum Beispiel sowohl viele Fotos von Tieren, Booten als auch von Wassersportlern gemacht. Des Weiteren haben wir die verschiedensten Menschen interviewt und sie gefragt, wieso sie sich am See aufhalten und welchen Nutzen er für sie hat. Diese Informationen haben wir später zu einer Bild-Collage zusammengeführt und den anderen SchülerInnen der UNESCO-Schülerfachtagung vorgestellt. Wir hatten viel Spaß in unserer Gruppe, haben neue Kontakte knüpfen können und neues Wissen bezüglich des Nutzens des Baldeney-Sees erlangen können.

 

In Workshop 4, dem Hörspiel-Workshop, haben wir uns mit den verschiedenen Einflüssen des Wetters auf die Bedeutung von Wasser beschäftigt. Unser selbstgeschriebenes Hörbuch hat Wasser als Abkühlung bei heißem Wetter behandelt. Bei unserer Exkursion in das Mehrgenerationenquartier „Johanniskirchgärten“ wurde vor allem das Thema Regenwasser behandelt. In dem Wohnungsblock wird Regenwasser nicht zusammen mit Schmutzwasser in die Kanalisation geleitet, sondern mit Rinnen im Boden in Wasserbecken geleitet. Bei hohem Wasserstand gelangt das Wasser auf Rasenflächen, wo es versickern und in den Wasserkreislauf zurückkehren kann.

 

In Workshop 5 haben wir die Fachtagung filmisch und bildlich dokumentiert.

Nach einer Einführung in den Umgang mit hochwertigen und qualitativ exzellenten Kameras haben wir am Dienstag die anderen Workshops gefilmt und am Mittwoch alles zusammengeschnitten. Was nicht fertig wurde, machen wir in Eigenarbeit zu Hause fertig, wie zum Beispiel einen Kino-Spot, der die nächsten drei Monate im größten Kino Essens gezeigt werden soll.

Bei diesem Spot wollten wir hervorheben, wie wichtig Wasser für das Leben in Städten und dessen Nachhaltigkeit ist.

 

Die UNESCO-Schülerfachtagung war vielseitig, informativ und spannend und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Nebenbei haben wir viele Leute von anderen Schulen aus dem NRW-UNESCO-Netzwerk kennengelernt, mit denen wir sowohl in den Workshops zusammengearbeitet als auch die Freizeit zusammen verbracht haben. Wir würden jederzeit wieder teilnehmen.

 

Annika Backes, Viktoria Farkas, Helena Fischer, Aylin Fislake, Hannah Frickenstein, Jasmina Knies, Luna Pollmeier, Thorgund Niemann, Adeline Schmidt, Anika Zahn.