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Gymnasium Verl

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 Schritt für Schritt haben sie sich der Geschichte genähert, 24 Schülerinnen und Schüler unserer Schule - während einer fünftägigen Gedenkstättenfahrt nach Polen. Folgerichtig standen der Aufenthalt in Krakau und der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz am Ende dieser Reise. Auch die Aufarbeitung des Gesehenen stand auf dem Programm. Mit Hilfe von Referaten und Rollenspielen setzten sich die Jugendlichen mit Ausgrenzung und Diskriminierung in der Vergangenheit und Gegenwart auseinander. Man war sich einig, dass diese Zeit der deutschen Geschichte nicht in Vergessenheit geraten darf. Es sei fast unvorstellbar, dass es so etwas Grausames gegeben hat. Im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz und Birkenau wurden die Jugendlichen mit der Ermordung von mindestens 1,1 Millionen Menschen in den Jahren 1940 bis 1945 durch die Nazis konfrontiert. Der vierstündige Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte machte die jungen Leute sprachlos. Zuvor setzen sich die Jugendlichen in Krakau mit der Lebenssituation der Juden während des Zweiten Weltkrieges auseinander. Sie besuchten den Stadtteil »Kazimierz«, erkundeten das ehemalige Krakauer Ghetto und hatten eine Führung im Museum der ehemaligen Schindler Fabrik und auf der Burg Wawel. »Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen sich mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzen«, sagt der Lehrer Norbert Stuckenbrock, der neben den Lehrern Stefanie Blumental und Susanne Jasper, sowie Margret Lütkebohle vom Droste-Haus dem vierköpfigen Leitungsteam angehörte, das die jungen Leute auf dieser Fahrt betreute. Margret Lütkebohle, pädagogische Mitarbeiterin, hatte sich im Vorfeld um die Organisation gekümmert.