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Gymnasium Verl

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Trier

 

 

 

 

Trier - Rückblick auf die Fahrt 2017

 

Am 12 Mai fuhren wir, 55 Lateinschüler aus der Oberstufe, mit Frau Kößmeier, Frau Lükewille, Herrn Herrbold und Herrn Krüger nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, die im Jahre 16 v. Chr. gegründet wurde, um uns dort einzigartige Relikte aus römischer Zeit anzusehen und etwas über die einflussreiche römische Kultur zu erfahren.

Nach fünfeinhalbstündiger Fahrt erreichten wir um etwa 12:30 Uhr unser Ziel. Nach einem ersten kurzen Aufenthalt in der Innenstadt Triers, bei dem wir die Stadt grob kennenlernten, konnten wir unsere Zimmer beziehen.

Am Nachmittag stand eine zweistündige Stadtführung auf dem Programm. Dort besichtigten wir unter anderem den Petrisberg, von dem wir einen gigantischen Überblick über die Stadt hatten. Des Weiteren schauten wir uns die Kaiserthermen an, eine monumentale spätantike Badeanlage, deren unterirdische Teile besichtigt werden konnten. Ebenfalls besuchten wir die Konstantinbasilika, in der Kaiser Konstantin der Große thronte und von der aus der westliche Teil des römischen Reiches regiert wurde. Trier galt als das Rom des westlichen Teils des römischen Reiches.

Nach einem ordentlichen Abendessen in der Jugendherberge, teilten wir uns auf, um uns zwei verschiedene Erlebnisführungen anzusehen. Bei der Porta Nigra, dem ehemaligen römischen Stadttor und Wahrzeichen Triers, wurde eine Gruppe von einem Schauspieler in der Rolle eines Zenturio, Befehlshaber einer römischen Legion, mit der Arbeit eines Soldaten an der Porta Nigra vertraut gemacht. Die andere Gruppe erlebte eine spannende Führung mit dem Gladiator Valerius im Amphitheater. Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit in Trier, ehe es zurück in die Jugendherberge ging.

Am nächsten Morgen wurden die Zimmer schon wieder geräumt und es ging nach dem Frühstück weiter zur 40 Kilometer entfernten Villa Borg, wo die Domina Valentina und ein Legionär durch die Räumlichkeiten auf dem 7,5 Hektar großen Anwesen führten und viel über die luxuriöse Villa und ihre früheren Bewohner erzählten.

Es folgte der Besuch der Villa Nennig, wo wir das 1852 entdeckte Mosaik betrachten konnten, das aus ungefähr 3 Millionen kleinen Steinchen besteht und eine Größe von 10 x 16 Meter hat. Dieses Mosaik ist das größte, schönste und besterhaltene nördlich der Alpen, das heute noch an seinem Originalplatz zu besichtigen ist. Dazu lief ein Film, der weitere Informationen sowohl über die Entdeckung als auch über die Historie dieses einmaligen Kunstwerks darlegte.

Vor der Rückfahrt hatten wir noch ein wenig Zeit uns in Trier, der Geburtsstadt von Karl Marx, zu verpflegen und auf die Rückfahrt vorzubereiten, ehe es um 16:00 Uhr zurück Richtung Verl ging.

Insgesamt lagen zwei ereignisreiche Tage hinter uns, in denen wir einiges über die römische Kultur, Sehenswürdigkeiten in der Nähe von Trier, antike Architektur und römische Gesellschaft erfahren haben.