Abitur – und wie weiter? Am Gymnasium Verl werden die Weichen fürs Berufsleben rechtzeitig gestellt
Wie in jedem Jahr konnten sich auch 2025 die Schülerinnen und Schüler der Q1 dank dieser bereichernden Chance einen genaueren Einblick in ihre eigenen Stärken sowie die dazugehörigen Berufsmöglichkeiten verschaffen.
Nicht alle Kleingruppen hatten einen identischen Ablauf der Veranstaltung, jedoch beinhaltete jeder Exkurs die gleichen Aufgabenfelder, in denen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Interessen, Stärken und Zielen auseinandersetzten.
Ein bei heutigen Schülerinnen und Schülern häufig auftretendes Problem ist, dass die rund 19.000 möglichen Studiengänge und Ausbildungsberufe die Wahl eines geeigneten Berufsfeldes überwältigend erscheinen lassen. Das Projekt dient als Hilfestellung zur Identifikation potenzieller Berufsfelder – und das mit positiven Ergebnissen:
Im Rahmen des Projektes berichteten sowohl mehr als auch weniger entschlossene Schülerinnen und Schüler, dass dieses für sie sehr gewinnbringend gewesen sei.
Schüler Dylan Biggs erzählt im Zusammenhang mit dem Ereignis, ein wesentlich besseres Verständnis seiner Fähigkeiten sowie der ihm offenstehenden Karrierechancen erhalten zu haben.
Ebenso erwähnt Schüler Luan Bobaj, er habe bereits zuvor eine grobe Vorstellung seiner beruflichen Perspektive nach Vollendung des Abiturs gehabt, jedoch habe das Projekt ihn weiter in seiner Wahl bestätigt.
Besonders hilfreich erwies sich die Veranstaltung für den Teilnehmer Florian Lindhauer, der zuvor noch unschlüssig über seine Zukunft nach der Schule gewesen war. Die Auseinandersetzung mit seinen persönlichen Kompetenzen zeigte ihm zuvor unbewusste Chancen auf.
Auch wenn der Weg bis zum Abitur noch beschritten werden muss, sind sich alle drei Teilnehmenden einig, dass sie nun beruhigter auf die Berufswahl blicken, da die ersten Schritte bereits gemacht seien.
v.l.n.r: Sabine Nathaus-Hünnemann (Agentur Dimension 21), Schulleiter Matthias Hermeler, Lehrer Eike-Andreas Stuke, Claudia Holle (Osthushenrich-Stiftung), Lehrerin Dorothee Helmdach, Sofia Runge, Moritz Ewerdwalbesloh, Jonas Das
Die organisierenden Lehrkräfte Dorothee Helmdach, Eike-Andreas Stuke, Daniela Diederich und Nina Schilder betonen zudem die Wichtigkeit und Notwendigkeit, dass sich Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit einer möglichen Berufswahl auseinandersetzen. Daher sei die Teilnahme an diesem Projekt für die rund 100 Q1-Schülerinnen und Schüler verpflichtend. Ohne die finanzielle Unterstützung außerschulischer Partner wäre dies nicht möglich. Dank der Osthushenrich-Stiftung und der Firma nobilia kann der Eigenanteil der Schülerinnen und Schüler auf 10 Euro reduziert werden.
Schulleiter Matthias Hermeler zeigte sich mit der Durchführung und dem Erfolg des Projekts zufrieden, erinnere er sich doch an seine eigene Berufsfindungsphase zurück, in der es bei Weitem nicht diese Fülle und zielgerichtete Möglichkeit an Beratung gegeben habe.
