EF und Q1 mit iPads ausgestattet

„Das ist ein großer Schritt nach vorn.“

Jahrgangsstufen EF und Q1 werden mit iPads ausgestattet

Begrüßen die Einführung der iPads in den Jahrgangsstufen EF und Q1 sehr: Martin Isaak (Q1), Matthias Hermeler (Schulleiter), Lea Bartling (EF), Lina Sundermann (Q1), Marius Fiekens (EF), Dustin Lohde und Dominik Schmidt (für die AG Einführung digitaler Endgeräte)

Am 17. Februar hat am Gymnasium Verl die Ausleihe der iPads begonnen: bis zum Ende der Woche werden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 flächendeckend mit einem Tablet ausgestattet sein. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Einführung digitaler Endgeräte, Dustin Lohde, Sascha Packhäuser und Dominik Schmidt, haben daher eine unter den aktuellen Umständen angemessene Ausgabe und Inbetriebnahme der Tablets organisiert.

Im Kontext des Distanzunterrichts sind in den vergangenen Monaten bereits einige Endgeräte an Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen verliehen worden, des Weiteren konnten umfangreiche Erfahrungen im Präsenzunterricht durch den Einsatz der Tabletboxen gesammelt werden und viele Schülerinnen und Schüler zeigen sich schon kompetent im Umgang mit den iPads, weil sie privat bereits mit einem solchen Gerät arbeiten. Deshalb wird die Einführung der iPads von den vier Stufensprechern der Jahrgangsstufen EF und Q1 auch ausdrücklich begrüßt. Für Lina Sundermann ist dies „ein großer Schritt nach vorn.“ Sie sieht vor allem die damit geschaffene Chancengleichheit und Einheitlichkeit, die sich nun im Rahmen des Distanz- sowie Präsenzunterrichts – neben der bereits ausgestatteten Lehrkräfte – auch für die Schülerschaft ergibt. Anfangs müsse man sicher ein paar Hürden nehmen und sich in bestimmte Programme und Strukturen einarbeiten und lernen, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, ergänzt Martin Isaak. Lea Bartling erhofft sich zudem, dass sich daraus bald eine gewisse „Harmonie“ ergeben wird, sodass bestimmte Abläufe automatisiert und fächerübergreifend auf die Kenntnisse im Umgang mit den iPads zurückgegriffen werden kann. Marius Fiekens, der privat bisher kein iPad benutzt hat, berichtet, dass man sich schnell an das Betriebssystem gewöhne und nun stets ein festes Gerät für Videokonferenzen und den Einsatz im Präsenzunterricht zur Verfügung habe, sodass man sich nicht mehr umgewöhnen müsse. Insgesamt zeigen sich alle vier Schülerinnen und Schüler erfreut über die digitalen Strukturen und die Ordnung, die weitestgehend die Papiersammlungen in Mappen und Heften ablösen werden. Für Lina und Lea ist zudem die Möglichkeit, per Tastatur und handschriftlich mit dem Tablet arbeiten zu können, ideal.

Damit die Benutzung der neuen Geräte auf allen Ebenen reibungslos verlaufen kann, werden den Schülerinnen und Schüler nicht nur per QR-Code abrufbare Erklärvideos, die Themen wie Persönlichkeitsrechte, Datenschutz und digitale Kommunikation beinhalten, zur Verfügung gestellt, sondern es ist auch im Rahmen eines Austauschforums zwischen Eltern, Schülern und Lehrkräften über Verhaltensregeln und die „10 Gebote der Digitalen Ethik“ im Umgang mit den Tablets gesprochen worden. Als anerkannte UNESCO-Projektschule verfolgt die Gemeinschaft des Gymnasiums Verl an dieser Stelle − als eines der UNESCO-Leitziele − besonders den verantwortungsvollen Umgang mit der Digitalisierung.

Zum Startschuss der Ausleihe der über 200 zur Verfügung gestellten digitalen Endgeräte zeigt sich Schulleiter Matthias Hermeler über diesen zusätzlichen Schritt im Zuge der Digitalisierung am Gymnasium Verl erfreut darüber, die Arbeitsmöglichkeiten der Schülerschaft, auch in Zusammenarbeit mit den bereits ausgestatteten Lehrkräften, um ein Vielfaches erweitern und erleichtern zu können. Im Laufe des Jahres sollen zudem weitere Jahrgangsstufen mit Tablets ausgestattet werden, sodass das digitale Arbeiten bald Alltag am Gymnasium Verl sein wird.