Ein eigenes Buch statt Klassenarbeit – Wikingergeschichten auf 279 Seiten
Im letzten Schuljahr entstand im Differenzierungskurs „Historisch-literarisch“ der 9. Jahrgangsstufe ein ganz besonderes sowie eher seltenes Unterrichtsprodukt: ein eigenes Buch mit dem Titel „Bis der letzte Schild fällt“.
Die 21 Schülerinnen und Schüler des Kurses, unter der Leitung von Lehrkraft Dirk Wagener, hatten als Thema mehrheitlich für „Wikinger“ gestimmt – ein interessanter Unterrichtsgegenstand, der im Geschichtsunterricht sonst nicht vorkommt. Zunächst erarbeiteten sich die Kursmitglieder Kenntnisse zur entsprechenden Epoche sowie zur alltäglichen Lebensweise, wie z.B. zum Familienleben, zur Rolle von Mann und Frau, zur Ernährung, Religion oder Kleidung. Damit einhergehend wurden Übungen zum kreativen Schreiben absolviert, woraus schließlich sechs Geschichten entstanden. In Partner- und Kleingruppenarbeit erfolgten zunächst die Planung, anschließend das Verfassen sowie Überarbeiten der Geschichten – dann waren die finalen Produkte bereit für den Druck.
Dina Oweisi gestaltete noch ein Farbcover für das 279 Seiten starke Werk, das vielfältige Themen wie Liebe, das Verhindern einer ungewollten Ehe, Freundschaft, Konflikte mit benachbarten Wikingergruppen, Machtstreitigkeiten, Rache und sogar Mord behandelt.
Insgesamt wurden 49 Softcover-Exemplare gedruckt, die allesamt innerhalb des Kurses verkauft wurden. Dirk Wagener, der den Schreibprozess beratend begleitete, zeigte sich sehr stolz und beeindruckt von der Leistung und dem begeisterten Engagement seiner Schülerinnen und Schüler.
v.l.n.r.: Greta Moschner, Johanna Hukemann, Isabell Karnatz und Dina Oweisi präsentieren stolz ihr eigenes Buch „Bis der letzte Schild fällt“
