„Die Erinnerung darf nicht enden“
Am 27.01.2026 begehen wir den internationalen Holocaust-Gedenktag. Dieses Datum erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau im Jahr 1945 und steht symbolisch für das Gedenken an die Millionen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet und ermordet wurden.
Im Rahmen unserer Holocaust-Gedenkwoche setzen wir uns als Schulgemeinschaft bewusst mit der Geschichte des Holocaust auseinander. Am 27.01.2026 um acht Uhr wurden bei uns am Gymnasium Verl die Fahnen von André Kutscha, unserem Hausmeister, gehisst. In einer kurzen Ansprache informierte er über die Geschichte der drei Fahnen.
Teresa Folkers und Sophie Tschakert, zwei Schülerinnen aus der Q1, hielten eine Rede über die Geschichte des Holocaust. Sophie Tschakert erzählte in Ihrer Rede über die Geschichte des Gedenktages, wie Roman Herzog ihn 1996 einführte. Ebenso appellierte sie, dass vor allem in der jetzigen Entwicklung Europas die von Roman Herzog angesprochene Wachsamkeit besonders notwendig wird.
Teresa Folkers ermahnte in ihrer Rede, dass die damaligen Probleme, wie Nationalsozialismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus immer noch allgegenwärtig sind und es dadurch umso wichtiger ist, wachsam zu bleiben und die Erinnerung and das damalige Geschehen weiterhin präsent zu halten.
Mit diesem Auftakt starten auch die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in ihre Projektwoche zum Holocaust. Dort setzen sie sich nicht nur mit dem Thema Nationalsozialismus auseinander, sondern sie tragen auch dazu bei, die Erinnerungen an die Verbrechen der Nationalsozialsten lebendig zu halten.
