Vom Schulalltag zur Disneyserie
Wie zwei ehemalige Schüler unserer Schule in die Serienwelt einstiegen
Am 13.11.2025 fand der zweite Verler Filmabend im Multifunktionsraum des Gymnasiums Verl vor einem großen Publikum und in stimmungsvoller Atmosphäre statt. Dank der Unterstützung unseres Fördervereins konnten den Gästen Popcorn und Getränke zur Verfügung gestellt werden.
Nach einer kurzen Einführung durch Herrn Herrbold und Mitglieder der English Drama Group begann das Programm des Abends. Im Mittelpunkt stand die neue Disney-Serie HABIBI BABA BOOM, die von ehemaligen Schülerinnen und Schülern unserer Schule mitentwickelt und gestaltet wurde.
Als besondere Gäste durften wir die Schauspielerin Tokesa Konxheli sowie den Co-Regisseur Sascha Vredenburg begrüßen. Beide erklärten sich nach der Vorführung ihres Projektes zu einem Interview bereit und gewährten dem Publikum spannende Einblicke in ihre Arbeit und die Entstehung der Serie.
Wie ist es für euch, eure ehemalige Schule zu besuchen?
„Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Der Geruch ist gleich. Das Gefühl ist gleich. So lange her ist es nun auch wieder nicht. Ich finde es ganz ganz toll, dass das ganze organisiert wurde und wir hier zusammensitzen können.“ Tokesa Konxheli
„Bei mir ist es ein bisschen länger her. Aber es geht mir auch so – ich freue mich auch sehr, vor allem darauf, bekannte und neue Gesichter zu sehen. Aber ich muss auch gestehen, dass ich manchmal davon träume, das Abi wiederholen zu müssen und es ist richtig schlimm, weil ich denke, dass ich dieses Mal durchfallen werde. Ich bin jedes Mal total froh, wenn ich aufwache und weiß, dass ich nicht nochmal hin muss.“ Sascha Vredenburg
Wie war es, die erste Schauspielerfahrung bei einem so großen Projekt zu sammeln?
„Gute Frage! Es war auf jeden Fall super überwältigend. Für das erste Projekt auf jeden Fall surreal! Frau Salas hat mich auf jeden Fall so gut wie nur möglich darauf vorbereitet, da ich auch in ihrer Drama-Group war. Auch bei Projekten wie der Theater-AG habe ich teilgenommen. Aber dadurch, dass ich noch keine Vorerfahrung hatte, wusste ich nicht, worauf ich mich einlasse. Ich wurde während meiner Klausurenphase zum Live-Casting in Berlin eingeladen!“ Tokesa Konxheli
Welche Szene hat am meisten Spaß gemacht?
„Vor allem Spaß gemacht haben die ersten Szenen in der Moschee. Viele der Mitspielenden sprachen kein Deutsch. Nachdem Omar den gespielten Gebetsruf aufführte, waren viele der Mitspielenden verwundert, da sie nicht wussten, dass es kein Versehen war. Deshalb sind die Reaktionen in der Serie auch teils authentisch.“ Sascha Vredenburg
„Mir haben vor allem die Szenen mit Omar immer viel Spaß gemacht. Wir haben uns alle gut verstanden“ Tokesa Konxheli
Stehen noch Projekte in der Zukunft an?
„Ich habe bis jetzt noch keinen klaren Fahrplan, was meine Zukunft im Schauspielerischen angeht, aber ich denke, man muss weitere Möglichkeiten ausnutzen, die sich einem bieten und versuchen, das Beste daraus zu machen. Auch muss man immer wieder zurückblicken und sagen, wie dankbar man für die Möglichkeiten ist, die einem so gegeben werden. Zudem fokussiere ich mich auch erstmal auf das, was ich jetzt gerade so mache, und habe kein klares Ziel, indem ich mich in zwei bis drei Jahren sehe.“ Tokesa Konxheli
„Ehm ja, denn ohne Projekte steh ich auf der Straße, aber man nimmt natürlich, was man kriegen kann, und versucht, das Beste daraus zu machen.“ Sascha Vredenburg
Werden noch mehrere Staffeln der Serie erschienen?
„Ich weiß es nicht und es steht in den Sternen. Und mit so einer großen Firma die Frage, wie erfolgreich die Serie wird und wie viele Zuschauerzahlen diese Serie generiert. Gutes Feedback hilft uns da auch immer weiter und jede Person, jeder Zuschauer ist wichtig, um das Projekt voranzutreiben.“ Sascha Vredenburg
Wie seid ihr eigentlich auf den Namen der Serie (Habibi Baba Boom) gekommen?
„Ich stand mit Omar in seiner Küche und wir haben Rinderrouladen gemacht zu Weihnachten. Dann haben wir gemerkt, Habibi ist ja so ein Kosename für Schatz, mein Freund etc. und Baba ist abgeleitet von der Vaterfigur als Papa. Dann wollten wir den Namen noch rhythmischer klingen lassen und suchten ein Wort, das das Ganze abrundet und zur Serie passt, so entstand Habibi Baba Boom.“ Sascha Vredenburg
