Südkorea-Austausch

Erfolgreicher Start im digitalen Südkorea-Austausch: „Diese Gelegenheit freut mich doppelt!“

Mehrere Monate wurde geplant, nun ging es los: Das Gymnasium Verl ist sehr stolz, innerhalb des internationalen UNESCO-Schulnetzwerkes einen Kontaktpartner mit der südkoreanischen UNESCO-Schule „Sunkwang Girls’ High School“ in Ulsan gefunden zu haben.  

Doch wie über eine so weite Entfernung und Zeitdifferenz − und während der Corona-Pandemie − sinnvoll zusammenkommen? Die digitale Ebene macht es möglich.

Auf der Grundlage von kurzen Präsentationen auf einer Onlineplattform wurden auf beiden Seiten 22 Schüler*innenpaare gematcht, die sich in einem ersten direkten Videokonferenztelefonat näher kennenlernen konnten. Das war spannend und bereichernd für alle Teilnehmenden. Knapp 9000 Kilometer lassen sich eben nur im Digitalen überbrücken: So trafen sich die Teilnehmenden, aufgeteilt auf mehrere Räume des Gymnasiums, für das Telefonat. „Mit den schulischen Leihtablets und mitgebrachten Kopfhörern konnten wir so die Gesprächskontakte herstellen. Sich über diese Distanz gegenseitig sehen und hören zu können ist einfach etwas ganz Besonderes, auch wenn wir uns an Videotelefonie in den letzten Jahren ziemlich gewöhnt haben”, berichtet Lehrer Henning Kötter, der den Austausch organisatorisch begleitet. Der erste Kontakt zwischen den Schulen wurde durch den UNESCO-Schulkoordinator Carsten Krüger mithilfe des Bundeskoordinators geknüpft, der sich erfreut über die erfolgreiche Kontaktaufnahme zeigte und in Zukunft auf spannende Erfahrungsberichte aus Verl hofft, die auch im UNESCO-Netzwerk weitergegeben werden können.  

Die nächsten digitalen Austauschtermine mit Südkorea sind bereits in Planung. Als Schule sind wir froh, den Schüler*innen wieder mehr im Bereich Auslandskontakte bieten zu können. So äußert sich die teilnehmende Schülerin Lina Sundermann dann auch in eben diese Richtung: „Das Projekt ist toll und sehr gut organisiert! Durch Corona habe ich so viel an Auslands-Aktionen verpasst, dass diese Gelegenheit mich doppelt gefreut hat!“ Idealerweise soll es aber nicht nur beim digitalen Austausch bleiben: Wir stellen uns auch im erweiterten Rahmen eine gemeinsame Projektarbeit vor und hoffen in Zukunft natürlich auch auf die Möglichkeit gegenseitiger Besuche.